Markus Weinzierl. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)
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Weinzierl fordert neue Stars und setzt Heidel unter Druck

Der Trainer des FC Schalke 04 sprach in einem Interview u. a. auch über den aktuellen Kader, den Heidel zur kommenden Saison mit "besonderen Spielern" verstärken soll.

Mit dem aktuellen Lizenzspielerkader des FC Schalke 04 ist Trainer Markus Weinzierl nicht einhundertprozentig einverstanden, und das betonte er auch. In einem Interview mit Die Zeit blickte der Fußballlehrer nicht nur auf Spieler der Konkurrenz, sondern brachte auch Sportvorstand Christian Heidel in Zugzwang.

Weinzierl betonte: "Es kann nicht auf Dauer so sein, dass uns der Ausfall eines Spielers zwingt, von unserer Philosophie abzuweichen." Damit reagierte er indirekt auf die schwere Verletzung von Breel Embolo, der perfekt in Weinzierls System passt, aber leider seit vielen Monaten verletzt ausfällt. Schalke 04 besserte zwar im Winter nach und verpflichtete mit Guido Burgstaller einen weiteren Stürmer, jedoch scheint dieser Transfer dem ehrgeizigen Weinzierl nicht zu reichen.

Die Personalplanungen für die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren. Weinzierl hat dabei gewisse Vorstellungen. "Jetzt gilt es, den Kader zu stärken und solche besonderen Spieler wie Bayern-Stürmer Robert Lewandowski, Kölns Anthony Modeste oder den Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang zu finden", so der 42-Jährige.

Eine klare Ansage an Heidel, die er untermauerte: "Schalke hat andere Ansprüche als Mainz 05. Das ist eine neue Aufgabe."