Weinzierl (l.) und Heidel auf einer Pressekonferenz. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)
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Stunk zwischen Heidel und Weinzierl?

Nach einem Bericht der BILD-Zeitung soll es zwischen Christian Heidel und Markus Weinzierl erste Risse geben.

Nach der 2:4-Pleite bei Borussia Mönchengladbach steckt Schalke 04 nun im Abstiegskampf. Eine Situation, die man sich hier in Gelsenkirchen sicherlich nicht gewünscht hat. Der Ist-Zustand kann jedenfalls nicht verleugnet werden. Die Königsblauen haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz und sind im Pokal gegen den FC Bayern bereits rausgeflogen. Um diese verkorkste Saison noch einigermaßen zu retten, braucht Schalke eigentlich den Europa-League-Triumph – angesichts der aktuellen spielerischen Darbietung des Revierklubs dürfte dies ein unerfüllter Wunsch werden.

Hinzu kommt nun nach Informationen der BILD-Zeitung, dass Heidel und Weinzierl keinen "hochintensiven Austausch" pflegen, wie der Trainer es damals beim FC Augsburg mit Stefan Reuter als Vorgesetzten hatte. Gemäß dem Blatt hat sich Heidel offenbar seit der Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt (0:1) von Weinzierl ein Stück weit distanziert. 

Heidel soll Spieler geholt haben, die nicht Weinzierls Wunschkandidaten gewesen sein sollen. Unter anderem werden die Spieler Benjamin Stambouli, Yevhen Konoplyanka, Naldo und Holger Badstuber genannt.

Weinzierl selbst scheint indirekt die Kaderzusammenstellung zu kritisieren, interpretiert die Zeitung. "Mir war schon vorm ersten Spiel und endgültig nach den fünf Start-Niederlagen klar, dass es kein Spaziergang wird. Aber wir müssen die Saison mit diesem Kader zu Ende spielen, das lässt sich nicht ändern", zitiert ihn das Boulevardblatt.

Man darf davon ausgehen, dass sich der FC Schalke 04 in Person von Heidel oder auch Weinzierl dazu äußern wird.