Leon Goretzka. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)
Foto: Getty Images

Heidel über die Causa um Leon Goretzka: "Es ist keine Entscheidung für den FC Bayern gefallen – das ist ein Medienthema"

In einem Interview sprach Schalkes Sportvorstand Christian Heidel über einen möglichen Verlust von Spieler Leon Goretzka, der mit dem FC Bayern hartnäckig in Verbindung gebracht wird.

Leon Goretzka und der FC Bayern – ein stetiges Thema. Hat Goretzka dem FC Bayern seine Zusage gegeben oder vielleicht doch nicht? Die Fans beider Seiten diskutieren im Internet seit Wochen sehr an- und aufgeregt. In einem exklusiven Interview bei Sky Sport News HD, welches Reporter Dirk große Schlarmann mit dem Leiter der königsblauen Sportabteilung führte, stellte der 54-Jährige klar, dass noch keine Entscheidung – in welche Richtung auch immer – getroffen wurde.

Vor allem Sport Bild und Bild berichteten in der jüngeren Vergangenheit, dass es eine Einigung des Schalker Mittelfeldmotors mit dem FC Bayern gäbe. Selbst Karl-Heinz Rummenigge sah sich auf einer Pressekonferenz dazu genötigt, mitzuteilen: "Leon Goretzka muss entscheiden, ob er bei Schalke bleiben will oder nicht." 

Gegen Ende der letzten Saison berichtete Sky Sport vor einer Live-Übertragung eines Bundesligaspiels der Königsblauen, dass der Wechsel bereits perfekt sei. Diese Meldung, und weitere danach, stellte Heidel klar: "Ich kann sagen, dass Leon Goretzka definitiv in der kommenden Saison für Schalke 04 spielt. Und ich kann sagen, Leon freut sich darauf. Es ist ja nicht so, dass er unter Zwang hier spielt. Leon möchte die nächste Saison auf Schalke spielen und er wird die nächste Saison auf Schalke spielen."

Heidel verwies derartige Perfekt-Meldungen und Spekulationen im Boulevard ins Reich der Fabeln. "Fakt ist: Es ist keinerlei Entscheidung getroffen worden. Es ist auch keine Entscheidung für den FC Bayern gefallen. Ich glaube, den FC Bayern nervt dieses Thema selbst."

Schalke 04 arbeitet an einer Vertragsverlängerung von Leon Goretzka. Und momentan scheint es so, als sei alles möglich. Ein Abgang zum FC Bayern oder Real Madrid – oder eben doch ein Verbleib über das Vertragsende 2018 hinaus.