Schalke-Manager Christian Heidel. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)
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Heidel kontert Heldt-Kritik

Im SPORT1-Doppelpass kritisierte Horst Heldt vor geraumer Zeit, dass der FC Schalke 04 seine Talente nicht mehr so einbinden würde, wie früher unter seiner Zeit. Heidel ließ das nicht auf sich sitzen.

In der Montagsausgabe des Kicker-Sportmagazins sprach Schalkes Sportvorstand Christian Heidel über die Kritik von Horst Heldt. Der ehemalige Manager der Königsblauen kritisierte unter anderem auch den Transfer von Talent Phil Neumann und benutzte den Begriff "Talenteflucht" und diagnostizierte, dass diese Abgänge "alarmierend" seien.

"Für die Lizenzmannschaft geht es um die Auswahl der Besten", entgegnete nun Heidel im Interview mit dem Kicker. Zum Beispiel im Fall Neumann konnte Heidel "nicht versprechen, dass er bei uns im Profibereich viele Einsätze bekommt." Deshalb ließ man den jungen Spieler gehen, um ihm seine Karriere nicht zu verbauen.

"Mit Donis Avdijaj, den wir aus Graz zurückgeholt haben, und Thilo Kehrer stehen zwei ehemalige Jugendspieler ständig im Kader und bekommen auch Einsätze", führte Heidel weiter aus. Mit Bernard Tekpetey steht ein weiterer Jugendspieler ständig im Aufgebot des S04. Fabian Reese wurde zum Karlsruher SC verliehen, um dort Spielpraxis zu sammeln.